Travel With Purpose – Warum es für mich nach Ostafrika geht
Reisen hat mein Leben verändert. Jetzt möchte ich, dass meine Reise das Leben anderer verändert.
Ein kleines Mädchen aus Hamburg steigt mit neun Jahren alleine in einen Schulbus auf Mauritius. Sie versteht die Sprache nicht. Sie kennt niemanden. Trotzdem fühlt sie sich willkommen.
Fast 25 Jahre später steigt dieselbe Frau wieder in ein Flugzeug Richtung Afrika. Dieses Mal nicht, um die Welt zu entdecken, sondern, um etwas zurückzugeben.
Inhalt
Was bedeutet Travel With Purpose?
Travel With Purpose bedeutet für mich, bewusst zu reisen.
Nicht nur von Ort zu Ort zu ziehen, Fotos zu machen und den nächsten Stempel im Reisepass zu sammeln. Sondern wirklich hinzusehen. Zuzuhören. Menschen zu begegnen. Kulturen kennenzulernen und sich darauf einzulassen, dass eine Reise mehr hinterlassen kann als Fotos und Erinnerungen.
Ich habe diesen Namen gewählt, weil Reisen mein Leben geprägt hat. Es hat mich gelehrt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und nie zu vergessen, dass jede Begegnung etwas in uns verändern kann. Es hat mir Freiheit gegeben, meinen Blick auf die Welt verändert und mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen leben und wie viel uns trotzdem miteinander verbindet.
Für mich bedeutet Travel With Purpose, Reisen nicht nur zu konsumieren, sondern Verantwortung zu übernehmen.
Es bedeutet, nicht nur zu fragen:
Was kann mir diese Reise geben? Sondern auch: Was kann ich zurückgeben?
Manchmal ist es Zeit, Aufmerksamkeit oder Unterstützung und manchmal die Entscheidung, die eigene Reichweite, Freiheit oder Möglichkeiten dafür zu nutzen, anderen Menschen ganz konkret zu helfen.
Genau aus diesem Gedanken ist Travel With Purpose entstanden.
Es ist keine Organisation oder ein Verein, sondern als persönliche Initiative.
Ich möchte zeigen, dass jeder von uns – unabhängig davon, wie groß oder klein der Beitrag ist – einen Unterschied machen kann. Denn oft sind es viele kleine Taten, die gemeinsam etwas Großes bewirken.
Travel With Purpose steht deshalb für
Begegnungen statt bloßer Eindrücke,
Verbindung statt Distanz,
Perspektivwechsel statt Oberflächlichkeit
und für die Überzeugung, dass Reisen nicht nur unser eigenes Leben verändern kann, sondern manchmal auch das Leben eines anderen Menschen.
Denn ich bin überzeugt: Reisen verändert nicht nur den Ort, an den wir gehen. Es verändert auch den Menschen, der zurückkommt.
Meine Geschichte
Manchmal braucht es viele Jahre, bis man versteht, warum einen bestimmte Erlebnisse ein Leben lang begleiten.
Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, wird mir klar: Travel With Purpose begann nicht erst mit meiner Weltreise. Und auch nicht mit meiner Selbstständigkeit.
Es begann viel früher. Eigentlich schon als Baby.
Meine Mutter nahm mich von klein auf mit hinaus in die Welt. Reisen gehörte für uns ganz selbstverständlich zum Leben. Nicht in große Hotelanlagen oder abgeschottete Resorts, sondern dorthin, wo wir Menschen und ihre Kulturen wirklich kennenlernen konnten.
Wir wohnten bei einheimischen Familien, aßen gemeinsam, verbrachten den Alltag miteinander und lernten das Leben aus einer völlig anderen Perspektive kennen.
Eine dieser Erinnerungen begleitet mich bis heute.
Auf den Seychellen lebten wir bei einer kreolischen Familie. Ihr Sohn war ungefähr ein Jahr jünger als ich. Für mich spielte es keine Rolle, woher er kam oder welche Sprache wir sprachen. Wir waren einfach Kinder.
Schon damals lernte ich etwas, das mich bis heute begleitet:
Menschen unterscheiden sich vielleicht in ihrer Sprache oder Kultur – aber Herzlichkeit versteht jeder.
Einige Jahre später führte uns eine weitere Reise nach Mauritius. Dort durfte ich etwas erleben, das mich bis heute tief bewegt.
Ich war neun Jahre alt, als ich gemeinsam mit der Tochter unserer Gastfamilie morgens in den Schulbus stieg. Meine Mutter hatte Vertrauen – in die Menschen und in die Welt. Deshalb hatte auch ich keine Angst.
Ich sprach kein Französisch, verstand den Unterricht kaum und war das einzige weiße Kind in der Klasse. Trotzdem wurde ich herzlich aufgenommen. Die Lehrer stellten mich vor, die Kinder verbrachten die Pausen mit mir und ich fühlte mich vom ersten Moment an willkommen.
Damals wusste ich noch nicht, dass mich genau dieses Gefühl viele Jahre später wieder nach Afrika führen würde.
Schon als Kind übte dieser Kontinent eine besondere Faszination auf mich aus. Die Menschen, die Musik, die Kulturen und dieses Gefühl von Lebensfreude haben mich tief berührt. Vielleicht waren es auch die Geschichten meiner Großeltern vom Kilimandscharo oder meine Begeisterung für Der König der Löwen. Diese Geschichte hat meine Vorstellung von Afrika als Kind damals schon geprägt. Ich weiß es bis heute nicht genau.
Ich weiß nur, dass ich mich in Afrika jedes Mal ein Stück weit angekommen fühle.
Im Laufe der Jahre durfte ich immer mehr von der Welt entdecken. Ich war als Au-pair in Neuseeland, studierte in Argentinien und reiste immer wieder alleine durch verschiedene Länder. Mit jeder Reise lernte ich nicht nur neue Orte kennen, sondern vor allem neue Menschen, Kulturen und Sichtweisen.
Mich interessieren nicht nur die Orte, an die ich reise. Mich interessieren vor allem die Menschen, ihre Geschichten und das, was sie bewegt. Genau diese Begegnungen haben mich immer am meisten geprägt.
Reisen wurde für mich nie einfach nur Urlaub, es wurde zu einer Schule fürs Leben.
Ich lernte, offen auf Menschen zuzugehen, mit Unsicherheit umzugehen und mich immer wieder auf neue Situationen einzulassen. Vielleicht fällt es mir deshalb bis heute leicht, offen auf Menschen unterschiedlichster Kulturen zuzugehen. Ich habe früh gelernt, dass Sprache verbindet – noch viel mehr aber Offenheit, Neugier und echtes Interesse am Gegenüber. Vor allem aber lernte ich, wie viel wir voneinander lernen können, wenn wir bereit sind, unsere eigene Komfortzone zu verlassen.
Doch irgendwann veränderte sich mein eigenes Leben.
Von außen schien alles zu passen. Ich hatte studiert, gearbeitet und mein Leben verlief in geordneten Bahnen. Doch innerlich fühlte ich immer stärker, dass etwas fehlte. Ich funktionierte – Tag für Tag.
Bis mein Körper irgendwann die Reißleine zog.
Ein Burnout zwang mich dazu, stehen zu bleiben und mir eine Frage zu stellen, die ich viel zu lange verdrängt hatte:
Ist das wirklich das Leben, das ich führen möchte?
Die Antwort war eindeutig.
Nein.
Also traf ich eine der größten Entscheidungen meines Lebens. Ich kündigte meinen Job, verkaufte fast meinen gesamten Besitz und kaufte ein One-Way-Ticket.
Im Jahr 2022 begann meine einjährige Weltreise. Sie führte mich durch unterschiedliche Länder, Kulturen und Begegnungen, aber vor allem führte sie mich näher zu mir selbst. Zum ersten Mal entschied ich mich bewusst nicht für Sicherheit, sondern für Freiheit.
Ich erkannte, dass das Leben zu kurz ist, um ständig auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, dass persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir den Mut haben, loszugehen und dass Reisen weit mehr sein kann als das Sammeln schöner Erinnerungen.
Nach meiner Rückkehr wusste ich, dass ich mein Leben nicht mehr nach alten Mustern leben wollte.
Ich machte mich selbstständig und schuf mir ein ortsunabhängiges Business. Nicht, um dauerhaft Urlaub zu machen, sondern um mein Leben selbst gestalten zu können. Um frei entscheiden zu können, wo ich arbeite, wie ich lebe und wie ich meine Zeit sinnvoll einsetzen möchte.
Diese Selbstständigkeit hat mir etwas geschenkt, das für mich heute unbezahlbar ist: die Freiheit, selbst zu entscheiden, wie und wofür ich meine Zeit einsetze. Genau diese Freiheit möchte ich heute nutzen, um etwas zurückzugeben.
Heute darf ich genau diese Freiheit nutzen. Und das nicht nur, um die Welt zu bereisen, sondern auch, um etwas zurückzugeben. Mit Travel With Purpose schließt sich für mich ein Kreis.
Die Werte, mit denen ich aufgewachsen bin. Die Offenheit meiner Mutter. Die Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Mein Burnout. Meine Weltreise. Meine Selbstständigkeit.
All diese Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und genau deshalb führt mich mein Weg jetzt zurück nach Afrika. Nicht als Touristin und auch nicht, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu sehen oder den nächsten Stempel in meinem Reisepass zu sammeln, sondern um:
Zeit zu schenken,
Kinder im Schulalltag zu begleiten,
von den Menschen vor Ort zu lernen
und gemeinsam mit vielen Unterstützern konkrete Hilfe möglich zu machen.
Denn ich bin überzeugt, dass Reisen weit mehr sein kann als ein Tapetenwechsel. Es kann Brücken bauen, Verbindungen schaffen, Perspektiven verändern und manchmal beginnt alles mit einem kleinen Mädchen, das vor vielen Jahren mit seiner Mutter die Welt entdecken durfte.
Heute reist dieses Mädchen als erwachsene Frau zurück – mit derselben Neugier und demselben Vertrauen in die Menschen. Aber heute mit der Möglichkeit, selbst etwas zurückzugeben.
Warum Uganda und Tansania?
Viele Menschen haben mich gefragt, warum ich mich ausgerechnet für Uganda und Tansania entschieden habe. Die einfache Antwort wäre: Weil ich diese Länder noch nicht bereist habe.
Aber die wahre Antwort beginnt viel früher.
Schon als Kind hatte Afrika einen besonderen Platz in meinem Herzen. Ich kann bis heute nicht genau erklären, warum. Vielleicht waren es die Geschichten meiner Großeltern, die den Kilimandscharo bestiegen haben. Vielleicht war es die Musik, die Lebensfreude oder die unglaubliche Vielfalt der Kulturen. Oder vielleicht begann alles schon viel früher – auf den Reisen, die ich gemeinsam mit meiner Mutter unternehmen durfte.
Mit jeder Reise wuchs meine Faszination für diesen Kontinent. Ich durfte bereits Länder wie die Seychellen, Mauritius, Südafrika und Marokko u. a. kennenlernen. Besonders geprägt haben mich dabei nicht die Sehenswürdigkeiten, sondern die Begegnungen mit den Menschen. Wir lebten bei einheimischen Familien, teilten ihren Alltag und durften ihre Kultur aus nächster Nähe erleben.
Genau diese Begegnungen haben mir gezeigt, dass Reisen weit mehr sein kann als das Besichtigen schöner Orte.
Afrika fühlt sich für mich jedes Mal besonders an: Die Musik, die Herzlichkeit der Menschen. die Offenheit, die Gemeinschaft und dieses Gefühl von Lebensfreude, das ich dort immer wieder erleben durfte.
Vielleicht klingt das kitschig, aber auch Der König der Löwen hat mich schon als Kind begeistert. Die Landschaften, die Tierwelt und die Verbundenheit mit der Natur haben meine Vorstellung von Afrika geprägt. Bis heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich die Musik höre.
Heute weiß ich, dass Afrika viel mehr ist als die Bilder aus Filmen oder Dokumentationen. Es ist ein Kontinent voller Vielfalt, Herzlichkeit und inspirierender Menschen.
Warum also Uganda und Tansania?
Weil ich das Gefühl habe, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich die Freiheit, meine Zeit bewusst dafür einzusetzen, etwas zurückzugeben.
Ich möchte nicht nur Länder bereisen, ich möchte Beziehungen aufbauen. Ich möchte zuhören. Mit den Menschen vor Ort lernen. Kinder im Schulalltag begleiten und dort unterstützen, wo Hilfe gerade wirklich gebraucht wird.
Uganda und Tansania sind deshalb für mich weit mehr als zwei Reiseziele. Sie stehen für einen Traum, der mich schon seit meiner Kindheit begleitet und für den Beginn eines neuen Kapitels – nicht nur in meinem Leben, sondern hoffentlich auch im Leben vieler Kinder, die wir gemeinsam unterstützen können. Denn genau darum geht es bei Travel With Purpose: Reisen, die nicht nur das eigene Leben bereichern, sondern auch das Leben anderer.
Vielleicht führt mich mein Weg eines Tages noch in viele weitere Länder. Doch ich glaube, jede Reise beginnt dort, wo das Herz schon lange vorher angekommen ist. Für mich ist dieser “Ort” u. a. auch Afrika.
Uganda – Ein Land voller Hoffnung und Herausforderungen
🌍 Lage: Ostafrika
👥 Einwohner: rund 50 Millionen
👧 Durchschnittsalter: Eines der jüngsten Länder der Welt
🗣️ Amtssprachen: Englisch und Swahili
🦍 Bekannt für: Berggorillas, die Nilquelle, beeindruckende Nationalparks und den Victoriasee
Uganda wird oft als die „Perle Afrikas“ bezeichnet – ein Land mit atemberaubenden Landschaften, einer faszinierenden Tierwelt und vor allem außergewöhnlich herzlichen Menschen.
Mitten in Ostafrika gelegen, grenzt Uganda an den Südsudan, Kenia, Tansania, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo.
Das Land zählt heute rund 50 Millionen Einwohner und gehört zu den jüngsten Ländern der Welt: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt. Diese junge Bevölkerung birgt enormes Potenzial. Gleichzeitig steht das Land vor großen Herausforderungen.
Gesellschaft und Alltag
Uganda hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bewegte Geschichte erlebt. Besonders die Zeit der Diktatur unter Idi Amin hat das Land geprägt. Auch heute wird Uganda seit vielen Jahren von derselben Regierung geführt und steht immer wieder wegen Einschränkungen politischer Freiheiten sowie Korruption in der Kritik.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in ländlichen Regionen. Trotz wirtschaftlicher Entwicklungen profitieren viele Familien davon nur begrenzt. Für zahlreiche Menschen gehören eine zuverlässige Infrastruktur, sauberes Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen oder eine umfassende medizinische Versorgung noch immer nicht selbstverständlich zum Alltag.
Gerade Kinder und Familien sind von diesen Herausforderungen besonders betroffen. Hinter all diesen Zahlen stehen jedoch Menschen mit Träumen, Hoffnungen und dem Wunsch nach einem besseren Leben.
Leben und Chancen
Viele Familien bestreiten ihren Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft. Sie arbeiten hart und oft unter schwierigen Bedingungen, um ihre Familien zu versorgen. Gleichzeitig reichen die finanziellen Mittel häufig kaum aus, um alle grundlegenden Bedürfnisse zu decken.
Und trotzdem ist Uganda für mich kein Land, das ich mit Armut verbinde.
Wenn ich an Uganda denke, denke ich an Lebensfreude, Gemeinschaft, Gastfreundschaft und Menschen, die füreinander da sind.
Mich beeindruckt immer wieder, mit welcher Herzlichkeit Besucher empfangen werden und wie selbstverständlich Menschen teilen – selbst dann, wenn sie selbst nur wenig besitzen.
Genau diese Stärke, dieser Zusammenhalt und diese positive Lebenseinstellung machen Uganda für mich so besonders. Denn hinter jeder Herausforderung steckt auch Hoffnung. Und genau dort möchte ich mit Travel With Purpose ansetzen.
Bildung verändert Zukunft
Ich bin fest davon überzeugt, dass Bildung eines der größten Geschenke ist, das wir einem Kind machen können. Sie eröffnet Chancen, schafft Perspektiven und gibt Kindern die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.
In Uganda ist der Besuch staatlicher Grundschulen grundsätzlich kostenlos. Dennoch können viele Kinder die Schule nicht regelmäßig besuchen. Der Grund dafür ist einfach: Schuluniformen, Hefte, Stifte oder andere Unterrichtsmaterialien müssen häufig von den Familien selbst bezahlt werden. Für viele stellt das eine finanzielle Hürde dar, die sie kaum bewältigen können.
Hinzu kommt, dass Klassen mit 60 bis 80 Kindern keine Seltenheit sind. Viele Kinder helfen außerdem auf den Feldern oder tragen zum Lebensunterhalt ihrer Familien bei. Manche verlassen die Schule deshalb früh oder können dem Unterricht nur unregelmäßig folgen.
Doch Bildung beginnt nicht erst im Klassenzimmer.
Ein Kind kann nur lernen, wenn seine Grundbedürfnisse erfüllt sind. Wer hungrig zur Schule kommt oder kein Schulheft besitzt, hat es deutlich schwerer, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Deshalb gehören Bildung und die Versorgung mit den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens für mich untrennbar zusammen.
Genau deshalb unterstützt Travel With Purpose nicht nur den Zugang zu Bildung, sondern auch die Dinge, die Lernen überhaupt erst ermöglichen: Lebensmittel, Schulmaterialien, Hygieneartikel, Kleidung, Moskitonetze uvm. Denn manchmal beginnt Veränderung mit etwas, das für uns selbstverständlich erscheint – einem Schulheft, einer warmen Mahlzeit oder einem Paar Schuhe. Und genau dort möchte ich gemeinsam mit euch ansetzen.
Woran ich glaube (Mein Leitbild)
Travel With Purpose ist aus der Überzeugung entstanden, dass Reisen mehr sein kann als Urlaub.
Ich glaube daran, dass Begegnungen Menschen verbinden, Vorurteile abbauen und unseren Blick auf die Welt verändern können. Jede Reise gibt uns die Möglichkeit, neue Kulturen kennenzulernen, voneinander zu lernen und die Welt mit offenen Augen zu sehen.
Gleichzeitig erinnert uns das Reisen daran, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten auf dieser Welt sind.
Während viele von uns überlegen, welches Café wir als Nächstes ausprobieren oder ob wir wirklich noch ein weiteres Kleidungsstück brauchen, fehlt es anderen Kindern an den selbstverständlichsten Dingen: einem Schulheft, einer warmen Mahlzeit, einem Paar Schuhe oder einer Zahnbürste.
Nicht, um Schuldgefühle zu erzeugen, sondern um Dankbarkeit zu schaffen.
Denn ich bin überzeugt, dass wir oft erst erkennen, wie privilegiert wir leben, wenn wir den Alltag anderer Menschen kennenlernen.
Deshalb steht Travel With Purpose für Menschlichkeit, Offenheit und Begegnungen auf Augenhöhe.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch, unabhängig davon, wo er geboren wurde, mit Würde, Respekt und Wertschätzung behandelt werden sollte. Ich möchte nicht über Menschen sprechen. Ich möchte Zeit mit ihnen verbringen, von ihnen lernen, ihre Geschichten hören und dort unterstützen, wo Hilfe wirklich gebraucht wird.
Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Unterstützung. Ich wünsche mir, dass jedes Kind die Chance erhält, zur Schule zu gehen, zu lernen und sich ein selbst bestimmtes Leben aufzubauen. Denn Bildung schafft Möglichkeiten, eröffnet Perspektiven und Bildung gibt Hoffnung.
Genauso wichtig ist für mich ein respektvoller und vertrauensvoller Umgang mit den Menschen vor Ort. Nachhaltige Hilfe kann nur gemeinsam entstehen – niemals von oben herab. Deshalb möchte ich zuhören, gemeinsam Lösungen finden und die Menschen vor Ort in ihren Bedürfnissen unterstützen.
Genauso wichtig ist mir Transparenz. Wer Travel With Purpose unterstützt, soll nachvollziehen können, wie und wo die Hilfe ankommt Denn Vertrauen entsteht dort, wo Menschen offen und ehrlich miteinander umgehen.
Ich glaube daran, dass kein Beitrag zu klein ist. Denn oft beginnt Veränderung mit einer einzigen Entscheidung. Mit einem Schulheft, einer warmen Mahlzeit, einem Paar Schuhe oder einfach mit einem Menschen, der sagt:
"Ich möchte helfen."
Travel With Purpose soll Menschen inspirieren, bewusster zu reisen, dankbarer durchs Leben zu gehen und zu erkennen, dass selbst kleine Gesten eine große Wirkung haben können.
Denn letztendlich geht es nicht darum, wie viele Länder wir bereist haben, sondern darum, welchen Unterschied wir auf unserem Weg für andere Menschen machen konnten.
Reisen verändert nicht nur die Orte, die wir besuchen. Manchmal verändert es auch die Art, wie wir die Welt sehen. Und manchmal verändert es sogar das Leben eines anderen Menschen.
Travel With Purpose bedeutet für mich …
🌍 bewusst zu reisen, statt nur Länder zu besuchen.
🤝 Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
❤️ Kulturen mit Offenheit und Respekt kennenzulernen.
📚 Bildung als Chance für ein selbstbestimmtes Leben zu verstehen.
✨ Verantwortung zu übernehmen, wenn wir helfen können.
🌱 Hoffnung zu schenken – durch viele kleine Taten, die gemeinsam Großes bewirken.
Meine Motivation
Ich werde oft gefragt, warum ich das alles mache. Warum ich meine Zeit, meine Energie und mein eigenes Geld investiere, um tausende Kilometer weit zu reisen und als Freiwillige in Schulen und Einrichtungen für Kinder mitzuarbeiten.
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach.
Weil ich glaube, dass wir alle mehr bewirken können, als wir oft denken.
Ich bin in Deutschland aufgewachsen, ich durfte zur Schule gehen, ich hatte immer etwas zu essen, ein Dach über dem Kopf, Menschen, die an mich geglaubt haben. Viele dieser Dinge waren für mich selbstverständlich. Heute weiß ich, dass sie es nicht sind.
Genau deshalb möchte ich etwas von diesem Privileg weitergeben. Nicht aus Mitleid, sondern aus Dankbarkeit.
Je mehr ich gereist bin, desto bewusster wurde mir, wie unterschiedlich die Lebensrealitäten auf dieser Welt sind. Und genau deshalb kann ich heute nicht mehr einfach nur reisen.
Ich möchte die Freiheit, die ich mir aufgebaut habe, nutzen, um etwas zurückzugeben. Und das möchte ich nicht, weil ich glaube, die Welt alleine verändern zu können. Das kann ich nicht. Aber ich glaube fest daran,
dass viele Menschen gemeinsam einen Unterschied machen können,
dass aus vielen kleinen Gesten etwas Großes entstehen kann,
dass aus einem Schulheft Bildung wird, aus einer warmen Mahlzeit neue Kraft, aus einem Paar Schuhe die Möglichkeit, überhaupt zur Schule zu gehen.
Und manchmal aus einer einzigen Begegnung neue Hoffnung.
Ich reise nicht nach Uganda und Tansania, um Menschen zu retten. Ich reise dorthin, um zuzuhören, zu lernen, Zeit zu schenken und dort zu unterstützen, wo Hilfe gerade wirklich gebraucht wird.
Vielleicht ist genau das der größte Wunsch, den ich mit Travel With Purpose verbinde: Dass wir anfangen, unsere Welt nicht nur aus unserer eigenen Perspektive zu sehen, sondern auch durch die Augen anderer. Denn vielleicht verändert diese Reise nicht nur das Leben der Kinder, die wir gemeinsam unterstützen, vielleicht verändert sie auch uns selbst.
Denn ich glaube nicht daran, dass ein einzelner Mensch die Welt verändern kann. Aber ich glaube daran, dass jeder Mensch die Welt eines anderen verändern kann.
Wenn wir gemeinsam dafür sorgen können, dass auch nur ein einziges Kind bessere Chancen erhält, dann hat sich diese Reise bereits gelohnt.
Transparenz & Vertrauen
Vertrauen ist für mich die Grundlage jeder Unterstützung.
Wer sich entscheidet, Travel With Purpose zu begleiten oder zu unterstützen, soll genau wissen, wohin die Spenden fließen und welche Wirkung sie vor Ort entfalten.
Deshalb ist mir Transparenz besonders wichtig.
Ich übernehme sämtliche Reise- und persönlichen Kosten selbst. Jede Spende ist dafür gedacht, die Kinder und Schulen direkt zu unterstützen – dort, wo Hilfe gerade am dringendsten benötigt wird.
Anstatt Hilfsgüter aus Deutschland mitzunehmen, werde ich die benötigten Dinge direkt vor Ort einkaufen. Gemeinsam mit den Schulen und den Menschen vor Ort entscheiden wir, was aktuell den größten Unterschied macht. Das können Lebensmittel, Schulmaterialien, Hygieneartikel, Kleidung, Schuhe, Moskitonetze, Matratzen oder medizinische Grundversorgung sein.
So unterstützen wir nicht nur die Kinder, sondern gleichzeitig auch die lokale Wirtschaft.
Die Spenden werden über GoFundMe gesammelt. Während der gesamten Reise werde ich regelmäßig Fotos, Videos und persönliche Einblicke teilen, damit jeder nachvollziehen kann, welche Wirkung seine Unterstützung entfaltet.
Mir geht es nicht darum, einfach nur Spenden zu sammeln. Mir geht es darum, Vertrauen aufzubauen. Deshalb möchte ich diese Reise so offen und transparent wie möglich dokumentieren – mit ehrlichen Einblicken, regelmäßigen Updates und Geschichten direkt aus dem Alltag vor Ort.
Ich wünsche mir, dass jeder, der Travel With Purpose unterstützt, am Ende nicht nur weiß, dass geholfen wurde, sondern auch wem, wie und warum. Denn Hilfe schafft Vertrauen. Und Vertrauen verbindet Menschen – über Ländergrenzen hinweg.
Ich sage Danke
Wenn du bis hierher gelesen hast, danke ich dir von Herzen.
Allein, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte kennenzulernen und mehr über Travel With Purpose zu erfahren, bedeutet mir unglaublich viel.
Vielleicht hast du beim Lesen an die Kinder gedacht, an deine eigenen Möglichkeiten oder vielleicht einfach daran, wie viel wir in unserem Alltag oft als selbstverständlich ansehen.
Eines habe ich auf meinen Reisen immer wieder gelernt:
Veränderung beginnt selten mit einer großen Tat.
Sie beginnt mit vielen kleinen Entscheidungen, einem offenen Herzen, Mitgefühl und mit Menschen, die bereit sind, füreinander einzustehen.
Genau das wünsche ich mir für Travel With Purpose. Nicht, dass ein einzelner Mensch die Welt verändert, sondern dass viele Menschen gemeinsam einen kleinen Beitrag leisten – und daraus etwas Großes entsteht.
Denn jeder Euro zählt. Das tut er nicht wegen seines Wertes, sondern wegen der Hoffnung, der Chancen und der Würde, die er schenken kann.
Wenn du diese Reise begleiten möchtest, freue ich mich von Herzen über deine Unterstützung – ganz gleich, ob durch eine Spende oder indem du dieses Projekt mit anderen Menschen teilst. Auch das kann einen Unterschied machen.
Ich freue mich darauf, dich in den kommenden Monaten mitzunehmen und dir zu zeigen, welche Begegnungen, Geschichten und Veränderungen wir gemeinsam möglich machen.
Denn am Ende messen wir eine Reise nicht daran, wie viele Kilometer wir zurückgelegt haben, sondern daran, welchen Unterschied wir auf unserem Weg für andere Menschen machen konnten.
Alles Liebe
Julie 🧡
Travel With Purpose ist nicht meine Reise. Es ist unsere gemeinsame Möglichkeit, etwas zu verändern.
🧡 Möchtest du Teil dieser Reise werden?
Wenn dich meine Geschichte berührt hat und du Travel With Purpose unterstützen möchtest, freue ich mich von Herzen über deine Hilfe.
Jeder Beitrag – ganz gleich, wie groß oder klein – hilft dabei, Kindern in Uganda und Tansania bessere Chancen zu ermöglichen. Mit den Spenden werden direkt vor Ort unter anderem Lebensmittel, Schulmaterialien, Hygieneartikel, Schuhe, Moskitonetze und weitere dringend benötigte Dinge gekauft.
👉 Hier findest du die internationale Spendenaktion:
🔗 https://www.gofundme.com/travel-with-purpose-together-we-can-change-a-childs-future
Während der gesamten Reise nehme ich dich mit: mit Fotos, Videos und regelmäßigen Updates direkt aus Uganda und Tansania. So kannst du jederzeit sehen, welche Wirkung deine Unterstützung vor Ort entfaltet.
Und falls du im Moment nicht spenden möchtest oder kannst, freue ich mich genauso, wenn du diese Initiative mit anderen Menschen teilst. Auch dadurch hilfst du dabei, Travel With Purpose sichtbar zu machen und noch mehr Kinder zu erreichen.
Danke, dass du Teil dieser Reise bist 🧡
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Dann begleite mich auf meinen Kanälen. Dort teile ich regelmäßig persönliche Einblicke, Fotos, Videos und Updates aus Uganda und Tansania.
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